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Author Archives: Juliette

Latein und Altgriechisch – ich glaubt es hackt!

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Welche weiterführende Schule für mein Kind? Ich plädiere im Grunde für „so normal wie möglich“, bloß keine Privatschule. Warum nicht? Erstens bin ich gegen Reichen-Gettogether, zweitens finde ich, dass der deutsche Staat für vernünftige Schulen sorgen muss und zu guter Letzt sind – zumindest in Berlin – die meisten Privatschulen katastrophal.

Das geht damit los, dass sie eher ein Problemklientel anziehen, nämlich Kinder wohlhabender Leute, die durchs Abitur geschleust werden sollen, obwohl sie vielleicht gar nicht besonders klug sind. Das war schon vor 30 Jahren so und hat sich nicht geändert. Dann viele schwierige Kinder, was immer das heißt, die in der staatlichen Schule Probleme haben. Und zu guter Letzt werden die Lehrer schlechter bezahlt als auf den staatlichen Schulen, so dass die besseren auch eher an staatlichen Schulen unterrichten (gilt ja schon bei den Kitas). Allerdings bieten private Schulen oft eine bilingulale Ausbildung an, was ich sehr erstrebenswert finde.

Und jetzt bin ich beim Thema:

Wenn ich in Berlin mein Kind ab der fünften Klasse auf ein Gymnasium geben möchte, das nicht allzu weit entfernt ist, wird es mit Latein UND Altgriechisch zugeballert. Wie altmodisch und gestrig ist das denn? Verstaubtes Bildungsbürgertum! Ich fand schon Latein furchtbar, da man sich nicht unterhalten konnte. Ich gebe zu, dass mir Latein hilft, Französisch, Spanisch und andere romanische Sprachen leicht erschließen zu können. Was mir aber wirklich fehlt im Leben, sind Bilingualität und weitere „lebendige“ Sprachen – absehen von Englisch, etwas Spanisch und Schulfranzösisch.

Ich verstehe nicht, dass wir im Jahr 2018 leben und staatliche Schulen kein Englisch ab der ersten Klasse anbieten, dass bilinguale staatliche Schulen in Berlin der Einzelfall sind und dass grundständige Gymnasien Altgriechisch hochhalten.

Werden wir mal ein bisschen modern?

Ab wann darf es denn ein bisschen Metoo sein?

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Verdammte Hacke, es wird Zeit. Sich zu positionieren. Jetzt, wo Metoo endlich nachlässt. Gut, dass es einige echte Dreckschweine erwischt hat. Traurig, dass wir bald amerikanische Verhältnisse haben – ich möchte flirten und finde es schade, dass es nicht mehr täglich  stattfindet, sondern alle Jubeljahre mal. Bin halt Mutter, bin halt alt. Und wir haben ja alle vom okcupid Gründer und seinen wunderbaren Statistiken gelernt: Männer mögen Frauen am liebsten, die 23 sind. Tja, ich mag Männer am liebsten, die zwischen 30 und 45 sind. Ist so.

Metoo ist schwierig, wenn Männer gedisst werden. Metoo ist richtig, wenn es um Grenzüberschreitungen geht. Erst recht, wenn es es um Gewalt geht.  Die Grenzen des guten Geschmacks sind für einige schnell überschritten, da gibt es schon ein bisschen Metoo – Gejammere, das ich übertrieben finde.

Wie war das bei mir?

Bereits in der Schule gab es nicht einen, sondern drei meiner Lehrer, die Flirten mit Schülerinnen zum Hauptfach machten. Das fand ich amüsant – Grenze nicht berührt.  Mein Mathelehrer – und ich war grottig in Mathe – hat sich auf der Skifahrt immer meinen Labello geliehen. Achja. Lustig irgendwie.

Scheiße fand ich einen heute sehr erfolgreichen Mitschüler, der mir an die Brüste gefasst hat und „Dicke Titten!“ gegrölt hat- Noch beschissener einen Studenten (heute sehr erfolgreicher Anwalt mit großer Familie), der mir erklärt hat: „Frauen meinen „ja“, wenn sie „nein“ sagen“ (und ich blöde Kuh hab mitgemacht). Ekelhaft ein Belästiger bei den Pfadfindern, der sich ins Zelt gepirscht hat (wollte wohl den Pfad zu mir finden und war dabei recht grob).

Und ja, auf einem Richtfest, wo ich kellnerte, eine sabbernde Grenzüberschreitung in Form eines Besoffenen, der mir in die Umkleide folgte. Nichts wie weg bei einem Ausritt mit 16 in der Provence, auf dem der Reitlehrer versuchte, mich vom Pferd zu ziehen.  Meine Bekannten dort trösteten mich mit Nutella. Da gab es den  Mann, der mich gewürgt hat, weil ich „dann doch nicht wollte“. Nein, kein Fremder, sondern der Partner. Angegrabscht von einem eBay- Mitarbeiter im Fahrstuhl. O-Ton: „Du hast aber eine schöne Bluse an heute!“ GRABSCH.

Meine Mutter erwähnte, als ich ein Kind war, dass Männer das halt manchmal machen. Sei halt so. Nein, muss nicht so sein! Wehrt Euch, wenn EURE Grenzen überschritten werden und zwar rechtzeitig – gilt natürlich auch für Jungs!

Ein Freund reagierte neulich ganz verwirrt, als ich ihm erzählte, dass die Männer, die sexuell eher dominant und selbstsicher sind, Grenzen sehr gut erkennen und einhalten können. Es sind die Schlappschwänze, die das nicht können. Männer mit Erfahrung und genug Lust im Leben haben das nicht nötig.

 

 

 

 

 

 

Taifun und die Jungfer

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In der „Mutter“ 1998

Von gepflegten Südländern und kultivierten Arabern fühle ich mich schon immer angezogen. Vielleicht weil das Fremde einfach verlockender ist als das Bekannte. Aber ich habe auch Respekt vor anderen Kulturen und glaube nicht unbedingt, dass sich Multikulti immer verwirklichen lässt. Dass auch andere so denken, zeigt die Tendenz einiger türkisch-stämmiger Freunde, die letztlich in ihrem Kulturkreis geheiratet haben.

Neulich habe ich in der „Mutter“ in Schöneberg Taifun kennen gelernt. Taifun ist ein Freund meiner türkischen Freundin Beliz. Der große dunkelhaarige Mann hält rein optisch, was sein Name verspricht. Nachdem er Beliz und mich zwei Stunden mit Machosprüchen amüsiert hatte, frage ich ihn nach seiner Freundin.

Plötzlich kippt die Stimmung. Der Macho wird still. Leise weiht er uns in sein Problem ein. Seit neun Monaten ist er mit einer 31-jährigen Kurdin zusammen. Ach, was heißt eigentlich Kurdin? Eigentlich ist sie laut Pass so deutsch wie ich.

Der 33-Jährige, der  noch vor kurzem mit deutsch-stämmigen (was für eine blöde Bezeichnung!) Frauen um die Häuser zog, wendet sich seit einer Weile nur Frauen mit seinem kulturellen Hintergrund zu. Er sagt offen, dass das nicht anders ginge. Wegen der Familie und so.  Aber gerade das bricht ihm das Genick. Oder sollte ich sagen, den Schwanz?

Seine Perle, Berna, ist noch Jungfrau. Er sagt, er habe alles probiert, sie umzustimmen. Er regt sich auf: „Wenn das so weitergeht, werde ich sie entweder zwangsentjungfern, oder ich muss in den Puff gehen!“ Er sagt, er könne keine Frau heiraten, mit der er keinen Sex gehabt habe. Er denke diesbezüglich westlich. Seine Freundin hingegen stempelt alle Frauen, die vor der Ehe Geschlechtsverkehr haben, als Schlampen ab. Ich werde wütend und verliere jegliches Verständnis. Wir haben hier mit einer jungen Frau zu tun, die als promovierte Ärztin  im Gertrauden – Krankenhaus arbeitet. Eine Frau, die in Berlin studiert hat. Eine Frau, die ansonsten laut Taifun alle westlichen Vorteile gerne für sich in Anspruch nimmt. Ich sage zu Taifun, dass ich eher an ein psychologisches Problem glaube. Nun hat sie so lange die Beine zusammengekniffen, dass sie nicht mehr herauskommt aus ihrer religiösen Zwangsneurose. Würde sie Taifun ranlassen, müssten ihr die letzten fünfzehn Jahre wie vergeudete Zeit vorkommen.

Allerdings ist sie durchaus konsequent in ihrer fanatischen Art. Sie will auch keinen Analverkehr, klagt er.  Das sollte seiner Meinung nach doch wenigstens drin sein.

Berna bleibt standhaft. Taifun kann nicht mehr und denkt an Trennung. Was soll der Quatsch mit der Jungfräulichkeit?

Der Sitzplatz

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Als alte Häsin weiß ich inzwischen, dass sich Hierarchien in Firmen meist über Sitzplätze abbilden, zumindest in Firmen, wo die Sitzplatzsituation katastrophal ist – so wie in den meisten  start-ups. Der bekloppte Irrglaube, Großraumbüros förderten die Unternehmenskultur und Kommunikation bringt Menschen, die kein ausgesprochen dickes Fell haben, gerne an den Rand des Erträglichen. Ich werde nie vergessen, wie ich bei eBay im Marketingraum arbeiten musste und zwei Kollegen ständig ins Telefon brüllten. Man hört immer mit. Alles. Information overflow. Vertraulichkeit? Fehlanzeige. Privatsphäre? Fehlanzeige. Konzentration? Fehlanzeige. Je älter ich werde, je schlechter kann ich mies belüftete Großraumbüros aushalten. Ich habe zwei Kinder, die nach der Arbeit volle Aufmerksamkeit wollen, komme gefühlt aber selbst am Spätnachmittag aus einer Kneipenumgebung nach Hause. Aber darum soll es hier nicht gehen. Hier geht es um Macht und Ohnmacht.

Als junge Angestellte bekam ich einen neuen Chef und eine neue Sitzinsel zugewiesen, irgendwo reingequetscht. Ein Platz war direkt vor einer Treppe und versperrte den Fluchtweg. Außerdem konnte man kaum 20 cm mit dem Stuhl nach hinten rollen. Es gab drei Plätze, drei Mitarbeiter – inklusive Boss.  Ich dachte nach. Es würde ein starker Typ kommen, der natürlich sofort dafür sorgen würde, dass wir dort nicht sitzen blieben. Er wird nicht wollen, dass der Fluchtweg versperrt wird. Aber konnte ich mich auf den zweiten, irgendwie akzeptablen Platz setzen? Ich war unsicher und fragte eine Kollegin von HR, die heftig nickte und mir zustimmte, auf dem dritten Platz könne man nicht sitzen. Also nahm ich den anderen. Dann fuhr ich an die Ostsee. Dort erreichte mich mein Kollege: „Dein Chef ist stinksauer und hat Deinen Computer schon abgebaut!“

Ich zuckte zusammen. War er nicht das Leittier? Musste er nicht erst einmal für seine Herde sorgen?

Mein Freund sagte: „Jetzt hast Du einen Feind fürs Leben. Wenn er so tickt, bekommst Du bei dem kein Bein mehr auf den Boden.“ Zurück aus dem Urlaub, wurde mir ein moralinsaurer Vortrag gehalten: „Du hast mich enttäuscht! So etwas habe ich noch nicht erlebt!“ Ich fühlte mich nie mehr wohl mit dem Mann, der eigentlich auch viele gute Eigenschaften hatte. Aber ich habe gelernt, dass es Menschen gibt und zwar sehr viele, die Wert auf Status legen und für die Mitarbeiter dafür da sind, an ihrem Status zu arbeiten – so viel zum Thema leiten.

Der Leitwolf geht hinter seiner Gruppe.

Mir fiel das Thema ein, da ich beobachtet habe, wie sich ein Chef in meiner aktuellen Firma ohne den geringsten Umstand auf den schlechtesten Platz im Raum zu seinem Team gesetzt hat – er hatte es nicht nötig, Macht auszuüben. Respekt!

Tampönchen

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Manchmal sehe ich auf Damentoiletten Tampons liegen, die jemand dort netter Weise für Notfälle drapiert  hat. Dann denke ich: Wer hat denn so ein kleines Vötzchen? Die sind ja mini-mini-klein! Für Jungfrauen?

 

Angst

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Angeblich wirke ich nicht ängstlich. Dabei lese ich Melissa Broder „So sad today“ und nicke stumm. Wie kann ein Mensch mutig sein und gleichzeitig  ein Angsthase? Es gibt Tage, da kann ich vor Angst nicht aufstehen, Katastrophieren vom Feinsten. Die Welt erschlägt mich mit ihren Anforderungen. An manchen Tagen mache ich gefühlt zehn Mal mehr als jeder andere Mensch, aus dem Wissen heraus, dass der nächste Tag eine Migränebremse oder eine Angsthemmung bereit halten könnte. Ich packe einen Roman, vier Serienfolgen, zig Verträge, Telefonate, Kinder-Liebhalten, Wohnung putzen, einkaufen, Orga in 18 vollgestopften  Stunden – gab mir als junge Frau den Spitznamen Speedy und macht unbeliebt bei langsamen Zeitgenossen. Aber: Liegen bleiben darf ja nicht. Schon gar kein ungelesenes Buch.

Dann wieder ein paar Tage des Gedankenwälzens und der kompletten Introvertiertheit. Angst legt lahm.

Wer Kinder bekommt, muss sich mit sich auseinandersetzen. Die kleinen Biester spiegeln uns und unsere Stärken, Defizite und Ängste. Was schreibt mir heute ein ehemaliger Kollege? Kindererziehung ist im Kern die Erziehung des eigenen Selbst – ich würde weiter gehen: Es ist die härteste Konfrontation mit dem ICH, die es gibt.

Ich bin  Draufgängerin, Anarchistin, Meisterin im Überkompensieren von Angst. Sich überall Eintritt mit Witz und Charme verschaffen, fast jede Droge einmal probiert haben, alleine durch Indien reisen, jedes Tier anfassen, durch die Pampa mutterseelenallein  auf einem Polopferd reiten – alles kein Problem. Doch vor Angst, einen Zug zu verpassen, tagelang Durchfall haben. Menschenmengen meiden.  Zittern vor einem unwirschen Kollegen. Angst haben, die Kinder könnten sich peinlich benehmen, was sie dann auch auf jeden Fall tun. In große Not geraten, wenn die Luft im Kaufhaus schlecht ist.  Angst haben, mal wieder kein Wort herauszubringen. Angst vor Migräne, dem Schmerz, der das Leben völlig ausbremst.

Sich außerhalb der Norm benehmen und gleichzeitig vor Angst sterben bei dem Gedanken, ein Mensch denkt schlecht über mich. Völlig unabhängig von der Meinung anderer und gleichzeitig so absolut abhängig? Warum ist es mir wichtig, was ein Arschloch von mir hält?

Wie oft habe ich gespürt, nicht zu genügen und bin verstummt?  Wie mache ich meine Kinder fit, solche Glaubenssätze nicht zu übernehmen? Resilient zu sein? Andere nicht einzuladen, ihren Dreck abzuladen? Wie oft habe ich gehört: „Dein Arsch ist zu fett!“ Meist von hässlichen Männern übrigens! Und wie viele Tode bin ich gestorben? Mich meines Körpers geschämt, als er am schönsten war?

Nackig in den See springen, egal, wer dabei ist. Dabei aber bloß den dicken Hintern nicht zeigen – rückwärts ins Wasser war eine Strategie. Keine BHs tragen (außer bei wichtigen Arbeitsterminen) bis vor zehn Jahren – weil´s drückt und alles gut saß -, aber gleichzeitig vor Panik wegrennen wollen, wenn ein ehemaliger Kollege mich an einem schlechten Tag auf dem Spielplatz sieht. Blicke auf sich ziehen und die Bettdecke über den Kopf.

Bei der Führerscheinprüfung zweimal  wegen Panikattacken durchfallen. Beim ersten Mal bin ich gerast  aus Angst („Halten Sie endlich an!!“), beim zweiten Mal habe ich mich lauthals geweigert, auf die Autobahn zu fahren.  Heute knallhart auf der Busspur unterwegs, wenn es sein muss. Keine Angst, mich gegen Windmühlen zu stellen, wenn ich Freunde verteidige oder Schwachen helfen will, aber stottern, wenn mehr als drei Personen im Meeting sitzen oder ich meine, mich rechtfertigen zu müssen.

Nicht schlafen können vor jedem wichtigen Gespräch, aber völlig angstfrei bei einer Rauferei eingreifen. Erste Hilfe leisten, ohne mit der Wimper zu zucken. Total cool mit dem Arzt während einer Bein-OP schnacken, aber Panikattacken, wenn ich unbekannte Strecken mit dem Auto fahren muss (dank Navi etwas besser geworden). Tage vorher müssen die Strecken studiert werden – mit Google Earth.  Vor Prüfungsangst nicht Medizin studiert, stattdessen Jura (wo die Prüfungen viel schwerer sind, aber Angst kennt keine Logik) und dann fast verkackt  wegen Panikattacken und wochenlanger Schlaflosigkeit. Vor großen, sozialen Ereignissen tagelanges Bauchgrummeln. Reisefieber, Flugangst.

Keine Angst, meine Meinung zu sagen, aber große Angst, sie bestimmten Menschen zu sagen. Zum Kleinkind mutieren, wenn man innerhalb der Familie einige klare Grenze ziehen möchte oder die Aufmerksamkeit auf Verdrängung und zementierte Glaubenssätze lenken will. Sich nach wie vor von Dummquatsch zulabern lassen, um bloß gemocht zu werden. Fließend Englisch können, aber am Telefon in der Konferenz keinen Satz herausbringen. Das ist so Ich-Ich. Ich bin ein Zuviel von allem: Melissa Broder´s Toomuchness – Zu laut, zu sensibel, zu störrisch, zu intelligent (verschreckt Männer und Kollegen, stell Dich doof!), zu schnell, zu ambivalent, zu ehrlich, zu extroviertiert und viel zu introviertiert (Mein Buch und ich sind beste Freunde). Wie nehme ich meinen Kindern das Gefühl „ein Zuviel“ zu sein?

Wie sagte mein Französischlehrer, der der Liebling aller schwachen Schüler war, zu mir? „Schüler wie Sie sind der Grund, warum Lehrer sich umbringen!“

Warum will ich geliebt werden und mich gleichzeitig immer verstecken? Sieh mich, aber guck nicht hin.

Wie begräbt man seine Scham? Scham darüber, nicht immer die Mutter zu sein, die man sein will. Scham darüber, Geld aus dem Fenster zu werfen, Scham darüber, das Buch nicht zuende geschrieben zu haben, Scham darüber, nach der Arbeit müde zu sein. Scham darüber, keine Schriftstellerin zu sein, keine Ärztin, den Doktor iur nicht gemacht zu habn,  Scham darüber, neidisch zu sein, Scham darüber, es zu gut zu haben?

Wir müssen uns selbst erkennen und annehmen, um gute Eltern zu sein. Daran glaube ich fest. Die gefährlichsten Eltern sind die, die nicht reflektieren. Und davon gab es ganze Generationen.

 

Am I a pervert? Sexistische Werbung muss bleiben

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Sexistische Werbung soll verboten werden. Soso. Was ist das denn? Es gibt saudumme Werbung, wo sowohl Mann als auch Frau saublöd wegkommen. Manches ist geschmacklos. Aber wann ist eine Werbung sexistisch?

Ist es der Werbespot von AXE, zu finden unter anderem hier: Axe Werbespot von 2011

???

Während Du darüber nachdenkst, wie Du ihn findest, schreibe ich unserem Justizminister.

Lieber Heiko Maas,

vergnüge Dich mit Deiner Schauspielerin, ich brauche Deine Hilfe nicht! Ich bin durchaus eine Feministin. Ich weiß, dass es Millionen von Frauen auf dieser Welt erbärmlich geht, weil sie unterdrückt werden. Ich weiß, dass es uns Frauen in Deutschland gut geht, weil starke Menschen für uns gekämpft haben. Dafür bin ich sehr dankbar. Ich bin verärgert, wenn ich eine Ungleichbehandlung von Männern und Frauen sehe, auch in Deutschland, die ich für nicht gerechtfertigt halte.

Aber Werbung? Fallen wir zurück in die prüden Jahre? Wo Frauen in der Realität und in der Werbung nur hinter dem Herd und vor dem Wickeltisch anzutreffen waren? Das finde ich sexistisch. Und traurig ist auch, dass auch heute noch hauptsächlich die Frauen die Hausarbeit erledigen, oft neben Arbeit und Kind. Dankeschön.

Ein schönes Produkt mit einem heißen Mann oder einer heißen Frau zu bewerben? Klar, ich bin dabei!

Deine

Juliette

 

Und den Axe-Werbespot finde ich geil. Himmlisch geil. Denn Frauen sind nun mal sexy, haben Lust und tragen keinen Heiligenschein. Weg mit der Doppelmoral, weg mit dem Heiligenschein. Danke, Axe.

I am not a pervert, I am a grown-up woman.

 

 

 

Wie mir Mick Jagger entging

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Es muss so ungefähr 1995 gewesen sein, ich weiß es nicht mehr genau. Ich hatte einen Einsatz mit der Johanniter Unfallhilfe im Olympiastadion. Mick Jagger würde auftreten! Ich hatte mich bis dato nie für die rollenden Steine interessiert, aber da alle aufgeregt waren, war ich es auch. Ich war als Sanitätshelferin im Einsatz und trug ein enges weißes Kleid. Da außer ein paar Besoffenen niemand meine Hilfe brauchte, lauschte ich der Musik und wunderte mich sehr: Es war kaum etwas zu verstehen, es schepperte und wackelte, und die Herren auf der Bühne sahen uralt aus. Sie liefen irgendwie aufgeregt hin und her. Sehr cool fand ich das nicht.  Ich war mir sicher, das würde ihr letzter Auftritt sein!

Irgendwann kam ein Ordner auf mich zu und sagte, die Band würde mich und ein paar andere Mädchen gerne backstage willkommen heißen. Das fand ich dann doch sehr spannend, denn was hatte man nicht schon alles über die Jungs gehört! Ich ging zu meinem Einsatzleiter, der mir zwar frei gab, aber warnend sagte: „An Deiner Stelle würde ich das nicht machen. Das ist doch total sexistisch und daneben!“ Ich dummes, dummes Mädchen wollte bei den Johannitern nicht als Flittchen dastehen und hörte auch die strenge Stimme meines Vaters aus einer Ecke meines Unbewussten grollen. Daher sagte ich dem Ordner,  der schon mit einem Ausweis wedelte, brav und stolz ab.

Hinterher habe ich mir in den Arsch gebissen! Die Rolling Stones! Backstage!! Wie blöd muss man sein! Was wäre das für eine Story gewesen! Was für ein Erlebnis!

Kurze Zeit später erfuhr man über die Presse, dass Mick Jagger noch mal Vater würde. Die Frau und das Kind wurden mit Kohle gepampert. Kurz dachte ich, mmh, was wäre, wenn ich das jetzt gewesen wäre? Nee, der war mir zu alt.

Domäne Dahlem – die Entromantisierung

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Wir wohnen nahe der Domäne Dahlem. Die Domäne war die Höhle, das Abenteuerland meiner Kindheit. Es gab Pferde, die man pflegen durfte, wenn man großes Glück hatte. Zwei Kühe, denen man den Arsch mit Arschkratzern reinigen musste, eine hieß Sternchen. Es war dreckig, staubig, wilde Blumen wucherten. Zunächst stand auf dem zur Domäne gehörenden Feld ein unentwegt blinkender Sendemast. Ich benutzte das Leuchten als Einschlafhilfe: „Augen auf – blink – Augen zu – blink“. Heute gibt es den Mast nicht mehr, aber überall Wege, Verbots- und Erklärschilder, Gitter, Zäune und Wegzoll. Wir sammelten über Jahre Stimmen und Unterstützer, damit das Feld nicht mit Häusern bebaut wurde, und jetzt ist es in der Hand eines übereifrigen Vereins:

Ja, Ihr habt richtig gehört:

Die Domäne wurde vor Jahren umzäunt und nun findet häufig an den Wochenenden ein irgendwie benanntes Fest statt, das Spaziergängern wie uns Geld abverlangt, um fettige Bratwürste essen zu dürfen und schlechte Musik zu hören. Die teuren SUV, Mercedes, Porsche und Audis parken bis weit in die Thielallee hinein. Heute kann man dort Kindergeburtstage buchen. Unfassbar. Ein Fest für Kinder buchen. Davon abgsehen, dass die Feste natürlich Spaß machen, ist die Dekadenz von uns Eltern schon ein bisschen tralalala.

Die Domäne ist zur Kirmes geworden. Bio hin, Bio her. Der Käse ist eh viel zu teuer. Die Törchen am Ende des Feldes, am U-Bahn-Hof Podbielskiallee wurden so gebaut, dass Eltern mit Kinderwagen quasi keine Chance haben, sich ohne Hilfe auf das Feld zu begeben. Und das ist auch gut so, denn es ist eh immer viel zu voll! Voll, voller am vollsten. Alle gut betuchten Bugaboo – Mamis mit ihren Finkid-Kindern müssen natürlich auf die Domäne gehen (dafür ist der Finkid-Anzug ja schließlich da!). Am besten täglich.

Früher waren wenig Kinder dort und ein paar verstreute Spaziergänger und natürlich Zorro und Hoffmann. Zorro war eine Hundedame, die uns Kinder boshaft anknurrte, aber anfing zu tanzen, wenn sie Auto fahren durfte oder man sie unter den Achseln kraulte. Obwohl sie einen Männernamen trug, warf sie ein Mal im Jahr kleine Bastarde. Einer war Hoffmann, der seine Mutter über viele Jahre aufs Feld zum Streunen begleiten würde. Eigentlich war er mein Hund, aber meine Eltern wollten ihn nicht adoptieren. Meine Freundinnen und ich bauten Verstecke, schlenderten heimlich über die anliegenden Grundstücke, stellten verliebt den Jungs hinterher, lagen im Gras und schwänzten die Schule.

Das Gras war so hoch, dass niemand einen sah. Jetzt ist die Wildheit gezüchtet, gewollt, unecht. Ich zahlte heute 3,00 EUR Eintritt, um mit meinen Kindern auf ein Fest namens Frühlingsfest zu gelangen, wo es dann nur Essen und Trinken zu fürstlichen Preisen zu erwerben gab. Ein Crepes mit Schokosoße – es war nicht mal Nutella! – für 4 EUR. Nein, das ist nicht mehr meine Domäne.

Regretting Motherhood – das In-Thema

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Regretting Motherhood hat mich drei Mal irritiert. Das erste Mal, als es plötzlich als riesige Offenbarung – es wurden 23 Frauen zitiert! – durchs Internet geisterte. Da dachte ich nur, mmmh, kennt doch jede Mutter manchmal. So hatte mir schon ein Paartherapeut gesagt: „Es ist normal, dass man seine Kinder manchmal vor Wut verwünschen möchte!“ Was war diese Aussage damals für eine Erleichterung gewesen. Dann dachte ich, vielleicht geht es nicht um „manchmal“, sondern um immer. Aber das scheint auch nicht wirklich der Fall zu sein, wenn man liest, dass diese Frauen ihre Kinder lieben oder es zumindest behaupten.

Dann die zweite Irritiation: Aufgeregte Schnallen, die ihre Mutterschaft als göttliche Offenbarung bewerten und jede andere Regung verteufeln. Tiefenpsychologisch würde ich das mal als Outsourcen eigener negativer Gefühle bezeichnen, denn warum sonst der Aufruhr? Die dritte Irritation beschlich mich, als das Thema jetzt wieder durch die Presse geisterte, nur, weil die Autorin der Studie ein paar Tage in Deutschland ist.

Regretting Motherhood wird meiner Meinung nach völlig überbewertet. Wenn man zu sehr bedauert, ein Kind oder Kinder zu haben, sollte man es/sie in andere Hände geben. Es gibt genug Eltern, die gerne ein Kind adoptieren möchten. Nach allem, was ich gelesen habe, sind die zitierten Frauen und auch die, die im Netz darüber schreiben, alle eher der Meinung, dass ihnen durch die Geburt ihres Kindes ein Großteil ihrer Freiheiten genommen wurde und sie das oft nervt. Dennoch lieben sie ihr Kind oder ihre Kinder. Mir sind mindestens fünf Mütter bekannt, die mich immer warnten, ich solle bloß nicht den selben Fehler machen wie sie, sie hätten ja kaum mehr was vom Leben. Diese Mütter sind inzwischen übrigens wieder recht vergnügt, die meisten Hürden sind geschafft und sie haben aus der Bauchtragetuchversenkung wieder zu sich selbst gefunden.

Ich kann sagen, dass ich nicht wusste, was mit einem Kind auf mich zukommen würde. Noch weniger wusste ich, was mit zwei Kindern auf mich zukommen würde, denn ein Kind ist ja nunmal kein Kind. Durch diesen Prozess des Gewahrwerdens geht jede Frau, abgesehen vielleicht von solchen, die von klein auf mit vielen kleinen Kindern leben. Stichwort: Großfamilie. Oder denen, die sich – und das steht ihnen vollkommen zu – über die Mutterschaft definieren. Das geht natürlich deutlich leichter, wenn man keine Existenzangst hat, weil Papa schon drei Häuser auf Mama überschrieben hat oder wenn man sowieso von Hartz4 lebt.

Nun hat sich eine deutsche Autorin den Trend zunutze gemacht und hat ihr Buch „Die Mutterglück-Lüge – Regretting Motherhood – Warum ich lieber Vater geworden wäre“ genannt. Ich habe es gestern gelesen. Ja, sehr hübsch. Es offenbart ganz klar, dass man, je erfolgreicher, neugieriger,  intellektueller und egozentrischer man (Frau)  ist, umso weniger bereit ist, sich über Windelwechsel, Spielplatzbesuche und Plätzchenbacken  zu definieren. Das gilt natürlich nicht immer. So schreibt eine Doktorin der Mathematik im aktuellen Spiegel, warum sie gerne zu Hause bleibt. Finanziell kann das soager sinnvoll sein:

Vor wenigen Tagen errechnete ich mit einer Freundin, dass die Familie finanziell viel besser dasteht, wenn das Familieneinkommen von sagen wir mal 75.000 EUR nur von einem erwirtschaftet wird, als wenn zwei sich für diese Summe abrackern. Denn, immer, wenn zwei Elternteile arbeiten, enstehen höhere Kosten: Längere Betreuungszeiten, mehr Babysitter, mehr Kompensation fürs viele Wegsein, ggf. das Erfordernis von zwei Autos, und so weiter. Ab dem oben genannten Einkommen, was netto nicht allzu viel abwirft, wird  man in Deutschland aber schon als Großverdiener behandelt, was noch mal alles teurer macht. Ganz gleich, ob man das Geld allein oder gemeinsam erwirtschaftet. Ein großer Vorteil besteht dann noch in der Ehe, wenn nur einer arbeitet, beim Ehegattensplitting. Alles Fakten, die einen stinksauer machen können und ein „regretting“ fördern können, bei fleißigen  und hoch motivierten Müttern.

Aber ich denke, das Bedauern lässt sich eher weniger am fehlenden Geld festmachen, denn nicht neu ist, dass es „das Mutterglück“ nicht gibt, man denke nur an die postnatale Depression, Überforderung und Studien, die besagen, dass das gefühlte Glück in den ersten Jahren mit Kindern sinkt (nicht steigt!). Das sind vielleicht einfach Fakten, die für viele gelten und die man aussprechen muss. Ob man jedoch aussprechen muss, dass  man es bereut, ein Kind zu haben? Ich weiß es nicht. Martenstein schreibt so schön in der ZEIT zu der Thematik, dass man nicht alles sagen muss.

Im Übrigen reiht sich das Buch ein in die Stänkerbücher der letzten Jahre, in denen es letztlich um eine Gesellschaftkritik geht: Mehr Kitas,  längere Öffnungszeiten, flexible Arbeitszeiten, höhere Gehälter für Frauen, mehr Engagement von Vätern, und, und, und. Unterschreibe ich alles. Ich kann jedes Wort von Frau Fischer nachempfinden, wenn sie von ihrer Hetze auf dem Weg zur Tagesmutter schreibt und über ihre Existenzangst. Angst, abgehängt zu werden „wegen des Kindes/der Kinder“.

Schade, dass das Buch nicht einfach nur „Warum ich lieber Vater geworden wäre“ heißt. Der Titel ist fantastisch und trifft es.  Während Frauen seit Jahren versuchen, sich irgendwie in die Rollen Halbtagsmami, Halbtagsjobberin oder abhängige Ehefrau einzufinden, arbeiten Väter im Schnitt nach der Geburt der Kinder länger, nicht kürzer. Ja, ich kenne all die tollen, modernen Väter, die sich viel mehr Zeit für die Kinder nehmen, als unsere früher. Die bekommen dann ja auch einen Preis oder schreiben ein Buch. Am schärfsten finde ich immer die, die die zwei Vätermonate nehmen, direkt bevor die Partnerin wieder einsteigt, um deren Urlaub noch zu nutzen, eine gemeinsame Reise zu machen. Frau erzählt dann gerne hinterher, ums Kind habe sie sich gekümmert. Die Realität sieht immer noch in fast allen Elternhäusern mit zwei arbeitenden Eltern so aus: Mama arbeitet, fährt nach Hause, kauft auf dem Weg ein, kocht, holt die Kinder ab, bringt sie zum Turnen oder zum Logopäden, macht die Spieldates aus, putzt, kauft die Geschenke und achtet auf die Zahnhygiene und springt nachts aus dem Bett, wenn eines aus der Brut weint.

Wir werden schon zu Beginn der Schwangerschaft mit Pflichten überfrachtet: „Kein Sushi (was totaler Quatsch ist!), kein Rohmilchkäse (was schon etwas sinnvoller ist, aber bei Hartkäse aus Rohmilch nicht ganz so hysterisch zu betrachten), kein rohes Fleisch (Toxoplasmose kann man sich auch im Garten holen), am besten die Katzen abschaffen (nein!), keinen Schluck Alkohol (Säuferinnen werden leider ohne Hilfe weiter trinken und bei all den anderen gilt weiterhin, dass kleine Mengen keinen messbaren Effekt haben, man lese das Buch von Emily Oster. Da man keine Höchstmenge bestimmen kann, die penetrante Null-Warnung – vielleicht für manche Frauen besser so), kein Dies, kein Das. Und bitte stillen! Egal, ob die Brustwarze schon abfault. Und Brei nur so und so. Und bitte im Tuch tragen, auch, wenn der Bandscheibenvorfall drückt. Und mit ins Bett nehmen. Nein, raus aus dem Elternbett! Sport in der Schwangerschaft, aber nicht zu viel. Zunehmen, aber nicht fett werden. Sport danach? Schwierig, schwierig (auch das Quatsch)!“ So lange wir Frauen uns derart kirre machen lassen und der ganze Fokus unseres Seins auf der Mutterschaft liegt, können wir nicht entspannen, oder?

Und zurück zu Sarah Fischer. Mal im Ernst: Welche Mutter geht denn wirklich gerne jeden Tag auf den stinklangweiligen Spielplatz? Auch das kann ich nachvollziehen. Da steht Frau Fischer doch wohl nicht alleine da! Und ich verstehe gar nicht, warum man dann da schräg angesehen wird, wenn man ein Buch liest, telefoniert oder auf dem Smartphone herumdaddelt. Meine Kinder können sich auf dem Spielplatz auch vergnügen, ohne dass ich „backe-backe-Kuchen“ spielen muss. Ich halte dieses ewige „Ich spiele mit meinem Kind“ für ziemlich ballaballa.

Natürlich darf man (Frau) manchmal meckern, dass man (Frau) Kinder hat. Natürlich darf man (Frau) sich manchmal wünschen, bis zum Anschlag arbeiten oder feiern zu dürfen. Nicht zu laut, denn das tut den Frauen, die keine Kinder bekommen können, weh.

Dann passieren aber wieder Dinge, die so schön sind, dass sie einem Kraft für jede Doppelbelastung der Welt geben! So sagte mein kleiner Sohn vor ein paar Tagen zu mir, als ich extrem gereizt war und mich nicht leiden konnte: „Mama, Du bist so lieb. Du bist so eine liebe Mama.“ Ich schmolz. Und bereute nichts.

 

 

Mutterglück Buch