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Category Archives: Pipapupse

Mamas Falten

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Leonard (5) zu mir: „Mama, Du hast schon ganz viele Falten!“ Ich: „Ohje, das stimmt.“ Leonard: „Je mehr Krieg, je mehr Falten sagt Oma!“

Heile Mama

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Erzieherin zu Leonard (2): „Mama kommt heute später! Sie ist ganz kaputt.“

Leonard entschieden: „Nein, meine Mama ist heile!“

Mama, wo finde ich Dich im Himmel?

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„Mama, wenn Du tot bist, kommst Du in den Himmel, oder?“

„Wenn Du meinst, dann ist das bestimmt so!“

„Sag, dass das so ist, Mama!“

„Leonard, ja, ich bin dann im Himmel bei Opa.“

„Ok, aber wie finde ich Dich denn da, wenn ich auch sterbe?“

Schweigen.

Leonard: „Mama, ich weiß, wie es ist! Es gibt einen Fahrstuhl von der Erde, der genau bei Dir hält. Ich kann Dich nicht verpassen!“

 

Es gibt nichts Tröstlicheres auf dieser Welt als ein Kind. Danke.

Religious talks

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Mein großer Sohn kam mit vier Jahren zu mir, einer Ungläubigen: „Mama, woher kommen eigentlich all die Giraffen, Pferde, Katzen, Menschen, Fische und Blumen?“ Die Ungläubige: „Mein Sohn, das ist eine lange Geschichte. Alles hat sich ganz langsam entwickelt. Da waren erst ganz kleine Wesen, aus denen sich dann größere entwickelt…“ Mein Sohn unterbricht harsch: „Mama, Du hast überhaupt keine Ahnung! Gott hat das alles gemacht und zwar ganz schnell: In sechs Tagen und dann hat er geschlafen!“

(Richard Dawkins „Der Gotteswahn“ scheint sich epigenetisch nicht auf die nächste Generation übertragen zu haben.)

Mutti on the road

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Am Samstag hatte ich es eilig. Die Frau vor mir im Auto nicht. Ich fluchte: „Jetzt fahr doch endlich, Du bescheuerte Mutti!“ Prompt kam von Kind Nr. 2, das immer noch zwei Jahre ist: „Mama, bisdu auch eine gescheuerte Mutti?“ „Nein, nein, mein Sohn. Ich bin nicht bescheuert. Und eigentlich sollte ich auch nicht so über andere Frauen sprechen.“

Tag 3 nach dem Vorfall. Von hinten im Auto: „Mama sindda wieda gescheuerte Muttis?“

Milchneid

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Leonard (4) oben auf der Treppe. Unten in der Küche Mutter mit Baby Julian. Fläschchen geben. Von oben: „Mama, ich will jetzt eine warme Milch!“ Von unten zurück: „Da musst Du kurz warten, ich gebe Deinem Bruder gerade die Flasche!“ Ausgesprochen wütend von oben: „Mir reicht das jetzt mit dem Baby! Der kann sich seine Milch endlich selbst machen!“

Krankenhausschuhe

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Leonard darf zum ersten Mal seinen Bruder auf der Neonatologie-Station besuchen. Er trägt neue Turnschuhe wegen der Hygiene.

Einige Tage später zuhause. Julian  schläft friedlich. Leonard kommt mit seinen Turnschuhen an. „Mama, kommt morgen wieder ein Baby? Dann ziehe ich meine Schuhe an!“ Ich bin verdattert: „Nein, Julian ist doch schon da.“ Daraufhin Leonard: „Aber Mama! Dein Bauch ist noch so dick, da ist noch ein Baby drin!“