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Tag Archives: Gedanken

Neid statt coming out

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Dichter wollt ich werden. Immer. Den Kopf voller Gedanken, lustigen, quälenden, enthauptenden, sich behauptenden. Ein fast fertiges Buch in der Tasche. Eine Lektorin, die sagte, es müsse vor dem 25. Geburstag fertig sein.  Zu viel Scham, zu viel Erlebtes. Dann kam Stuckrad-Barre. Soloalbum. Ich kann das doch auch! Neid, Neid oh, Neid! Aber ich konnte nicht, es fehlte der Mut. Jetzt kommt Stucki wieder, und ich bin immer noch nicht gekommen. Ein Autor schrieb mal, man muss mit seinen Mitmenschen und seiner Familie brechen, um entspannt schreiben zu können, was man möchte. Mein Bruder sagt, er muss sich bei fast jedem Roman fremdschämen für die sich entblößenden Figuren. Mir geht es anders. Ich danke den Figuren, dass sie genauso schwach sind, kämpfen, lachen und sterben wie ich. Werde ich noch mein coming out haben? Bis dahin blicke ich neidisch.

Hier kommt Pipapups!

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Pipapups gehört mir. Ich schreibe hier für Dich/Sie/Euch. Über Berliner Kitas, über meine Gedanken, Erlebtes gegart mit Fiktivem, Recht und Unordung, die Zweitfrau, Bücher und vielleicht auch Katzen oder doch eher Kinder. Und weil ich selbstironisch bin, nehme ich das alles nicht so ernst. Ihr seid eingeladen, Euch pikiert amüsiert zu verirren.

Ich freue mich über Kommentare, Kritiken und Ideen zu meinen Beiträgen, schalte aber nur die frei, die meinen Regeln entsprechen. Ist ja mein Blog. Also, anbei die Regeln: Wertschätzend, lesbar, thematisch passend, keine Werbung. Wer selbst eine interessante Ergänzung hat zum  hoffentlich noch wachsenen Kitabeitrag ist herzlich willkommen, mir von Erfahrungen zu berichten.

Pipapups und ich hegen keine Gewinnerzielungsabsicht, wir handeln privat. Danke!

 

Juliette